Dezentraler Kreisparteitag Dortmund

Soeben habe ich aus der Google-Suche einen Podcast zum dezentralen Kreisparteitag Dortmund gefischt, höre mir das jetzt an und fasse die wichtigsten Punkte zusammen.

Dieter Mc Devitt- Pressesprecher:

Grundlegender Anlass für den dezentralen Kreisparteitag ist eine Feststellungsklage, die Rechtssicherheit für dezentrale Parteitage erwirken soll.

Offliene – Versammlungsleitung im Taranta Babu:

Versammlungsleitung ging per Gentle Agreement nach Hagen. Anscheinend wurde die herkömmliche Geschäftsordnung verwandt – genaueres wurde leider nicht genannt. Strukturell scheint hier nicht in globale und lokale Versammlungsleitung differenziert worden zu sein.

Schade, dass man so wenig über die strukturelle Gestaltung erfährt- vielleicht kommt ja noch was.

@Huwutze – Technische Organisation:

Latenzen sind auch in Dortmund ein Problem. Tontechnisch gibt es scheinbar einige Störgeräusche durch sensible Mikrophone.

Für mich ein Indiz, dass man über eine Audiolösung per Mumble nachdenken sollte und den Videostream parallel laufen lässt. Sensible Mikrophone sind nur dann ein Problem, wenn man Rederechte nicht explizit erteilt.

Torsten Sommer – Mitglied der Piratenfraktion:

Test für den dezentralen Parteitag wurde abgebrochen aus technischen Gründen,, weil der Streaminglaptop verstorben ist – möge er in Frieden ruhen . Der nächste Kreisparteitag soll wieder dezentral gestaltet werden.

Erwartungen für den nächsten Kreisparteitag sind relativ hoch. Die Feststellungsklage ist damit dann auch obsolet. Technische Vorraussetzungen für dezentrale Parteitage sind finanzierbar.

Dieter Mc Devitt- Pressesprecher:

Technische Probleme die genannt werden: Latenzen, Rückkopplung, Störgeräusche.

Der dezentrale Parteitag wurde zu einem zentralen Parteitag zusammengeführt.

@Huwutze – Technische Orga:

Routing mit Quality of Service könnte die Streamingqualität eventuell verbessern.

Dirk Pullem – Versammlungsleiter im Laden “Tellurian Games”:

Koordinationsaufwand bei zentraler Versammlung geringer als bei dezentralen Versammlung.

 

Persönliche Anmerkungen meinerseits:

Leider hat dieser Versuch eines weiteren dezentralen Parteitags nicht funktioniert, weshalb weiterhin eine Feststellungsklage für dezentrale Parteitage aussteht.

Ich kann leider nicht wirklich nachvollziehen wie das politische Geschehen bei der dezentralen Versammlung strukturiert wurde, da das Vorgehen nicht dokumentiert wurde, selbiges gilt für das Technische Konzept.

Die technischen Probleme die genannt wurden waren Deckungsgleich mit denen die wir in Trier hatten. Als Option um die Streamingqualität zu verbessern wurde Quality of Service genannt. Die Streamingbeauftragten die die technische Organisation in Trier übernahmen setzen eher auf nah gelegene Streamingserver um den Latenzen Herr zu werden.

Zusätzlich sollte man wohl auch eher auf eine Splittung von Audio und Video setzen, da durch Audiovernetzung via Mumble sich auch störende Geräuschkulissen durch offene Mikros vermeiden lassen und das Rederecht aktiv an die jeweiligen Veranstaltungsorte erteilt werden kann.

Wirklich schade finde ich allerdings, dass ich nirgends Informationen zur verwandten Geschäftsordnung finden kann. Gerade bei dezentralen Parteitagen ist es interessant, wie das politische Geschehen durch die Geschäftsordnung strukturiert wird. Um alle Veranstaltungsorten gleiche Möglichkeiten zu geben haben wir daher in Trier globale und lokale Versammlungsleitung unterteilt.

Ich würde mich freuen, wenn die Dortmunder im Nachklang des Versuchs eine Dokumentation anfertigen, die das Vorgehen beschreiben. Dies würde für technische und politische Entscheidungen eine Diskussionsbasis liefern, die mit den Erkenntnissen, die wir in Trier gewinnen konnten kombiniert werden könnte.

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